MIT.MUT.MACHEN.

Bezirksdelegiertenkonferenz Mittelrhein

MIT.MUT.MACHEN.- unter diesem Titel stand die Bezirksdelegiertenkonferenz Mittelrhein, die am Samstag (06.03.) digital stattfand. Sie war auf den IG-BCE-Kongress im Oktober 2021 ausgerichtet, von dem ein Signal des Aufbruchs an das noch junge Jahrzehnt ausgehen soll.

Dennis Priegnitz

Bezirksdelegiertenkonferenz 2021 Von links: Katja Marx, Hans-Joachim Gerloff und Berthold Trippen.

Dem der Corona-Pandemie geschuldeten digitalen Format der Konferenz konnte Bezirksleiter Hans-Joachim Gerloff durchaus etwas abgewinnen. Es zeige die digitale Kompetenz der IG BCE, die ja die Herausforderungen der Transformation und Digitalisierung entscheidend mitgestalten wolle.
 
Im IG-BCE-Bezirk Mittelrhein mit seinen über 8.000 Mitgliedern nahmen rund 47 Delegierte und 20 Gäste an der ersten Online-Bezirksdelegiertenkonferenz in der Geschichte des Bezirks teil.

Nach der Eröffnung und Begrüßung durch Bezirksleiter Hans-Joachim Gerloff richtete Roland Strasser, Landesbezirksleiter Rheinland-Pfalz/Saarland, sein Grußwort an die Teilnehmer*innen. Dabei sprach er auch im Namen des Landesbezirksvorstandes. Er teilte die Bedenken und Sorgen der Kollegen*innen im Zusammenhang mit der Covid-19-Situation und rief dazu auf - ganz im Sinne des Mottos MIT.MUT.MACHEN - auch weiterhin mit Mut durch die Krise zu gehen.

„Im Verlauf der Bezirksdelegiertenkonferenz wurden der neue Bezirksvorstand des Bezirkes Mittelrhein sowie die Delegiert*innen zur 7. Landesbezirksdelegiertenkonferenz Rheinland-Pfalz/Saarland am 8. Mai und zum 7. Ordentlichen Gewerkschaftskongress Ende Oktober 2021 gewählt. Berthold Trippen führte die Konferenz souverän durch die Wahlen und die Antragsberatung. Hier haben die Delegiert*innen über acht Anträge diskutiert und abgestimmt.“ Timo Lameh, Sprecher der Antragberatungskommission und Vorsitzender des Bezirksjugendausschuss, fordert die Auszubildenden und die Jugendlichen auf, sich noch zahlreicher in der IG BCE zu engagieren.
 
Inhaltlich ging es unter anderem um Themen wie gute Arbeit, Energieversorgung, Zukunft der Mitbestimmung und Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege. „Unser Kurs Richtung Zukunft wird in Folge der Corona-Krise neu justiert und ins Jahr 2024 fortgeschrieben“, betonte Karin Erhard vom geschäftsführenden Hauptvorstand der IG BCE in ihrem virtuellen Referat. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung der strategischen Ziele werde dabei bestehen bleiben. „Das Hauptaugenmerk wird jedoch stärker denn je auf die Zielgruppe der Betriebstätigen gerichtet.“

Ein wichtiges Element stellt dabei das Grünbuch der IG BCE „Perspektive 2030+“ dar. Es soll Impulsgeber für die Zukunftsdebatte der Organisation sein, die nun in den regionalen Delegiertenkonferenzen geführt wird.

„Im nordöstlichen Rheinland-Pfalz – an Ahr, Wied, Lahn, Mosel und Rhein – machen wir uns auch künftig dafür stark, Standorte zu erhalten, Arbeitsplätze zu sichern und für Arbeitnehmer*innen faire und gerechte Einkommen zu verhandeln“, versprach Bezirksleiter Hans-Joachim Gerloff.
 
Am Ende der Bezirksdelegiertenkonferenz zog Katja Marx, Mitglied des Hauptvorstandes der IG BCE und Stellvertretende Bezirksvorsitzende folgendes Fazit „Es war eine rundum erfolgreiche Veranstaltung, trotz der Technik und Distanz gab es eine rege Teilnahme. Ich freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit in den nächsten vier Jahren. Ein besonderer Dank gilt dem Technikteam von TeamBits, dem Haus Casino Ahsenmacher in Andernach und dem Bezirksteam für die hervorragende Organisation und Unterstützung.“

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